• von: Richard Semik- Kloster Kladruby

  • von: Michaela Jilkova - Jagdschloss im Kozel-Stil

  • von: radko- plasy church of the assumption of the virgin mary.

Reisetermin

11. - 14.06.2026

4

TAGE

Unsere Leistungen

  • 3 Übern. / Frühstücksbuffet im 4* Hotel Central in Pilsen
  • 2 x Abendessen im Hotel als 3-Gang-Menü
  • 1 x Abendessen in einem Restaurant in Pilsen als 3-Gang- Menü
  • Mittagessen am 1. und 4. Tag
  • Besichtigung Schlosskapelle Becov nad Teplou (Petschau) und Schloss Kynzvart (Königswart)
  • Besichtigung Schloss Horsovsky Tyn (Bischofteinitz) und Kloster Kladruby (Kladrau)
  • Besichtigung Schloss Nebilovy und Schloss Kozel
  • Besichtigung Schloss Manětin und Kloster Plasy
  • Besuch Wallfahrtskirche Mariansky Tynec
  • Fahrt im modernen Reisebus
  • Reisebegleitung: Dr. Andrea Dietrich

PREIS

679,– EUR        EZ: 85,– EUR

Auf Schlössertour in Westböhmen - Mehr als Karlsbad – die Kleinode des böhmischen Adels

1. Tag: Schloss Becov nad Teplou (Petschau) und Schloss Kynzvart (Königswart)
Entlang des südlichen Erzgebirges geht die Fahrt nach Becov n.T. (Petschau), einem Städtchen mit Burg und Barockschloss. In der mittelalterlichen Schlosskapelle wird der zweitbedeutendste Staatsschatz der Tschechischen Republik aufbewahrt, der Maurusschrein. Seine Rettung vor einem Diebstahl ins damalige kapitalistische Ausland ist eine der spektakulärsten Kriminalgeschichten der Tschechoslowakei. Ein weiterer Höhepunkt erwartet uns in Kynzvart (Bad Köniswart) mit dem Schloss der Familie Metternich. Der österreichische Staatskanzler Fürst Klemens Wenzel von Metternich hat hier gern den Sommer verbracht und eine noch heute sehenswerte Kunstsammlung aufgebaut. Der Fürst ließ das repräsentative Schloss im Stil des Wiener Klassizismus vom Architekten Peter Nobile erbauen – wohl auch gedacht als eindrucksvolles Zentrum der europäischen Diplomatie. Neben den einzigartigen Schlossräumen hinterlassen auch die Bibliothek seines Sohnes Richard und der große Saal mit dem wunderbaren Speisezimmer bleibende Eindrücke. In Pilsen erwartet uns danach unser bequemes Hotel und vielleicht auch ein kühles Pilsener…
Reisezeit: 7.30 – ca. 18.00 Uhr

2. Tag: Schloss Horsovky Tyn (Bischofteinitz) und das Kloster Kladruby (Kladrau)
Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg nach Horsovsky Tyn (Bischofteinitz). Hier werden wir von der imposanten Silhouette des Renaissanceschlosses empfangen. Das Schloss entstand aus einer ehemaligen mittelalterlichen Bischofsburg. Den Umbau können wir während einer Führung nachvollziehen. Wir besichtigen die frühgotische Kapelle, den wertvollsten Raum, sowie die repräsentativen Gemächer und die Schlossküche. Baumeister Agostino Galli erhöhte damals den Palast in Bischofteinitz für Johann den Jüngeren von Lobkowitz. Nach einer Mittagspause fahren wir weiter nach Kladruby (Kladrau). Das ehemalige Benediktinerkloster beherbergte nach der Säkularisierung ein Schloss der Familie Windischgrätz. Der interessanteste Teil befindet sich jedoch in der Klosterkirche Mariä Himmelfahrt, die durch Johann Blasius Santini –Aichl im Stil der böhmischen Barockgotik umgebaut wurde. Wir erhalten Einblick in das Leben der Mönche, ihre Unterkunft, ihr spirituelles Leben und die Arbeit und Erholung im Paradiesgarten.
Ausflug: 9.00 – ca. 17.00 Uhr

3. Tag: Schloss Nebilovy (Nebilau), Schloss Kozel Stahlavy (Waldschloss bei Stiahlau) und Freizeit in Pilsen
Ein „Wiener Palais in böhmischen Dorf“ wurde Nebilovy genannt. Es ist ein Beispiel der stilreinen, auf Wien orientierten Barockarchitektur in Böhmen, 1706 projektiert von keinem Geringeren als Johann Lucas von Hildebrandt. Höhepunkt ist der kürzlich restaurierte grandiose Festsaal, der von einer floralen Malerei von Anton Tuvora vollständig bedeckt ist – man meint, im Paradies zu stehen. In den beiden Schlossflügeln von Nebilovy lässt sich der fortschreitende Wiederaufbau von im 20. Jhd. vernachlässigten Schlössern gut nachvollziehen. Auch ein neu restaurierter Garten mit zahlreichen historischen Rosen lädt zum Flanieren ein. Nur wenige Kilometer entfernt liegt das Jagdschloss Kozel (Waldschloss) mit Kapelle, Theater, Pferdestall, Reithalle und Lakaienhaus. Es wurde Ende des 18. Jhd. für den königlichen Oberhofjägermeister Johann Adalbert „auf der grünen Wiese“ entworfen und niemals umgebaut. Auch hier hat Anton Tuvora die Spuren seiner Kunst hinterlassen und viele Räume in dekorativer Al-secco-Technik ausgeschmückt. Originales Interieur, klassizistische Keramiköfen mit Pflanzenmotiven und Vasenbekrönung sowie Kunstwerke vom Rokoko bis in die napoleonische Kaiserzeit zieren die Salons noch heute und lassen die Atmosphäre zu Beginn des 19. Jhd. aufleben. Am Nachmittag bleibt Zeit für eigene Entdeckungen in Pilsen.
Ausflug: 9.30 – ca. 15.00 Uhr

4. Tag: Schloss Manětin (Manetin), Kloster Plasy (Plaß) und Wallfahrtskirche Mariansky Tynec (Maria Teinitz bei Kralovice)
Schloss Manetin wird als „Perle des Barocks in Westböhmen“ bezeichnet. Es ist verbunden mit dem Namen einer außergewöhnlichen Frau – Gabriela Lazansky-, die mit 20 Jahren Witwe war und bereits 4 Kinder hatte, als sie die durch einen Brand zerstörte Herrschaft übernahm und ein bedeutendes gesellschaftliches Zentrum daraus machte. Sehenswert sind der wunderbare Schlossgarten und ein Komplex von 30 Statuen, der das Schloss und die zugehörige Kirche St. Johannes wie eine Freiluftgalerie umgibt. Die vorletzte Station unserer Reise führt uns wieder zum Fürsten Metternich nach Plasy, wo sich ein weiteres Schloss der Familie in der ehemaligen Prälatur des weitläufigen Klosters sowie ihre Grablege befinden. Wir lernen die großartige Klosterkirche Mariä Himmelfahrt, den Wohnbereich der Mönche im Konvent, die Apotheke, die Bibliothek sowie einzigartige Barocktoiletten kennen. Als weitere Höhepunkte können wir die ausgeklügelte technische Lösung der Fundamente des Gebäudes, das auf 5100 Eichenpfählen gegründet wurde sowie die atemberaubende Santini-Architektur bewundern. Zum Abschluss unserer Reise besuchen wir die frisch restaurierte einzigartige Barockanlage Maria Teinitz mit der Wallfahrtskirche Mariä Verkündigung, eine ehemalige Probstei des Zisterzienserklosters in Plasy. Über Saaz und Teplitz erreichen wir wieder das Erzgebirge, über dessen Kamm es nach Dresden zurückgeht. Reisezeit: 9.00 – ca. 20.00 Uhr


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