Schlesisch-böhmische Bergwelt: Iser- und Riesengebirge - Bad Flinsberg, Hirschberger Tal, Schneekoppe und Adersbacher Felsenwelt
1. Tag: Der Hohe Iserkamm und die Kurstadt Bad Flinsberg
Wir reisen über Görlitz ins polnische Isergebirge. Im beliebten Kurort Bad Flinsberg (Świeradów-Zdrój) starten wir die erste Seilbahnfahrt. Die Gondel bringt uns hinauf in die Nähe der Baude des Heufuder (Stóg Izerski), des Hausberges von Bad Flinsberg (1.107 m). Die Aussicht auf Bad Flinsberg ist fantastisch. Wer Lust hat, kann noch einige hundert Meter zum eigentlichen Gipfel gehen. Die Abfahrt vom Berg können Sie individuell bestimmen, um in Bad Flinsberg etwas zu bummeln. Am Nachmittag fährt der Reisebus weiter nach Schreiberhau (Sklarska Poreba) zu unserem Hotel. Reisezeit: 8.00 – ca. 16.00 Uhr
2. Tag: Der Reifträger und Gerhart Hauptmann in Schreiberhau
Mit dem Sessellift erreichen wir die obere Seilbahnstation, von der es noch vierhundert Meter zu Fuß auf den Gipfel des Reifträgers (Szrenica – 1.362 m) mit seiner Baude sind. Von der Baude aus haben wir auch einen großartigen Ausblick auf die böhmische Seite des Gebirges. Am Nachmittag steht der Gebirgsort Schreiberhau (Szklarska Poreba) im Mittelpunkt unseres Programms. Der Ort hat seit Jahrhunderten Künstler angezogen und ist heute einer der beliebtesten Urlaubsorte im Riesengebirge. Im Carl- und Gerhart Hauptmann Haus erfahren wir viel vom Ort, der Gegend und über die beiden Brüder.
Ausflug: 9.30 – ca. 15.00 Uhr
3. Tag: Adersbacher Felsenwelt und Kloster Broumov
Wir starten ins tschechische Adersbach (Adrspach) und unternehmen einen Spaziergang durch die romantische Sandstein-Felsenwelt. Zu den bekanntesten Felsgebilden gehören Liebespaar, Bürgermeister und Bürgermeisterin und Zuckerhut. Wer gut zu Fuß ist, kann den Weg auf eine kleine Runde von 5 Kilometern ausdehnen und zusätzlich eine Bootsfahrt am Sandgrubensee unternehmen. Nachmittags besuchen wir das Grenzstädtchen Braunau (Broumov). Die aus dem 13. Jh. stammende Benediktinerabtei von Braunau wurde im 17. Jh. in den Barockstil umgebaut. Stiftskirche und Klostergebäude sind ein Werk von Kilian Ignaz Dientzenhofer. Nach einer Führung durch das Kloster mit seiner kostbaren Bibliothek, haben wir Zeit zum Verweilen oder um einen Kaffee im Café Dientzenhofer zu trinken.
Ausflug: 8.30 Uhr – ca. 18.00 Uhr
4. Tag: Die Schneekoppe und Rübezahls Heimat Karpacz (Krummhübel)
Die Schneekoppe ist mit 1.603 m die höchste Erhebung des Riesengebirges und zugleich der höchste Berg der Tschechischen Republik. Ganz bequem erreichen wir den Gipfel mit der Gondelbahn ab Petzer (Pec pod Snezkou) von der böhmischen Seite. Über die Gebirgsstraße bei Horni Upa fahren wir zurück nach Polen. Am Nachmittag haben wir Zeit zum Bummeln in Karpacz, dem bedeutendsten polnischen Touristenzentrum am Riesengebirge. Wer möchte unternimmt einen kleinen Spaziergang zur Stabkirche Wang. Die Kirche stammt aus dem kleinen Ort Vang in Norwegen. Sie wurde 1841 vom preußischen König Friedrich Wilhelm IV. für ganze 427 Mark erworben und in einem Ortsteil von Karpacz originalgetreu wiederaufgebaut. Ausflug: 9.00 – ca. 18.00 Uhr
5. Tag: Das Tal der Schlösser und Gärten – das Hirschberger Tal
Im 19. Jahrhundert wurde das dem Riesengebirge vorgelagerte Hirschberger Tal zu einem beliebten Ausflugs- und Ferienort. Nachdem das Königshaus Hohenzollern drei Landsitze erworben hatte, folgten weitere Fürstenhäuser, die Schlösser und Landschaftsgärten errichten ließen. Eine Busfahrt führt Sie an den Schlössern Fischbach (Kaprniki), Buchwald (Bukowiec) und Erdmannsdorf (Myslakowice) vorbei; Im Museum des Schlosses Lomnitz (Lomnica) erfahren Sie mehr über die Geschichte der Region. Auf der Rundfahrt genießen wir ein schlesisches Mittagessen und am Nachmittag besichtigen wir das Riesengebirgsmuseum und die Stadt Hirschberg (Jelenia Gora). Ausflug: 9.00 – ca. 16.30 Uhr
6. Tag: Glas aus Harrachov (Harrachsdorf) und Schloss Frýdlant
Mit dem Reisebus geht es in die Tschechische Republik. Im Wintersportort Harrachov besichtigen wir die 300 Jahre alte Glasbläserei, zu der auch eine Brauerei gehört. Weiter geht es durch das Isergebirge nach Frydland. Wir besichtigen die, auf einer Felsklippe oberhalb der Stadt thronende Burg. In ihrer achthundertjährigen Geschichte erfuhr sie zahlreiche bauliche Veränderungen; besonders eindrucksvoll sind die um 1600 errichteten Sgraffitodekorationen. Von Frydland aus treten wir unsere Heimreise an. Reisezeit: 9.30 – ca. 18.00 Uhr
Änderungen im Ablauf sind aus organisatorischen oder wettertechnischen Gründen vorbehalten!
Diese Reise ist kombiniert mit der Kultur-Wanderreise "Wandern im Iser-und Riesengebirge"